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Unser Schulgebäude PDF Drucken E-Mail
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Allerlei Wissenswertes über unser Schulgebäude
mit dem besonderen Ambiente erfahren Sie in kleinen Textauszügen.


 


Das Schulgebäude

Der Komplex der Schule besteht aus mehreren Bauten. Gebäude aus der Gründungszeit der Schule, aus der Zeit des Jugendstils und solche aus jüngster Vergangenheit gruppieren sich um den Pausenhof und spiegeln die über hundertjährige Geschichte der Schule, die im Jahr 1978 grundlegend umgebaut und nach den Bedürfnissen eines modernen Unterrichts eingerichtet wurde. Heute verfügt die Schule über zwei Turnhallen, naturwissenschaftliche Fachräume, Musik-, Kunst- und Werkräume, mehrere Computerräume, ein Fotolabor, einen Mehrzweckraum, der auch für kleinere Veranstaltungen genutzt wird, und einen Theaterkeller mit ca. 70 Zuschauerplätzen. Mehrere Räume sind mit Videoanlagen ausgestattet.
Den Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe stehen eine Oberstufenbibliothek zum ungestörten Arbeiten sowie ein Aufenthaltsraum zur Verfügung. Alle Schüler können eine Ausleihbibliothek benutzen. Für Unter- und Mittelstufe gibt es einen Aufenthaltsbereich, der dem Foyer angegliedert ist.
Das Foyer ist das Kommunikationszentrum der Schule. Es ist nicht nur täglicher Treffpunkt, sondern wird auch genutzt für Ausstellungen, Theateraufführungen, musikalische Veranstaltungen, Informations- und Diskussionsabende sowie für Feste.

 

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Ein Haus mit Geschichte

Zur Gründung einer städtischen Höheren Töchterschule genehmigt der Bürgerausschuss der Stadt Heidelberg am 27. Januar 1876 mit großer Mehrheit den Ankauf des Geländes und der daraufstehenden Gebäude zwischen Plöck und Leopoldstraße, der heutigen Friedrich-Ebert-Anlage.Ein großräumiges Patrizierhaus an der bürgerlichen Plöck gelegen, mit weitläufigen Gewölbekellern, damals als Fasskeller, heute als Kunst- und Werkräume genutzt, ist bis heute das Hauptgebäude des Hölderlin-Gymnasiums geblieben. Das Foyer im Erdgeschoss bildet den Eingangsbereich der Schule und präsentiert sich dem heutigen Besucher gelegentlich auch als Foyer-Theater.
Die Höhere Mädchenschule ist von Anfang an überfüllt und wird 1896/97 in der Märzgasse und 1907 in der Plöck durch umfangreiche Neubauten erweitert. Damals entsteht hier der rote Backsteinanbau mit seinen schönen Jugendstilelementen in den Flurbereichen, in dem heute die naturwissenschaftlichen Fachräume liegen. Die verbrieften Lichtrechte der Nachbarn auf der gegenüberliegenden Seite der Plöck führen zur "Heidelberger Zahnlücke", dem einstöckigen Musikbau (heute u.a. erweitertes Foyer) zwischen dem Neubau von 1907 und dem alten Haus. Diese Lücke wird erst nach 70 Jahren geschlossen, als das Hölderlin-Gymnasium 1978 Modell-Bausanierungsprojekt des Landes Baden-Württemberg wird.
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten machen es 1978 notwendig, dass die Schule für ein Jahr in die noch leerstehenden Räume der Internationalen Gesamtschule (IGH) im Hasenleiser zieht. Das Schulhaus wird als "Schule in der Altstadt" grundlegend erneuert. Die "Zahnlücke" wird aufgestockt, zwei neue Turnhallen mit darüber liegenden Klassenzimmern werden in der Friedrich-Ebert-Anlage/Ecke Märzgasse errichtet und Verbindungen mit den Gebäudeteilen Ebert-Anlage 44, Ebertanlage 42, der ehemaligen Frauenarbeitsschule, und den übrigen Gebäudeteilen geschaffen. Insgesamt fünf Gebäude, mit fünf Treppenhäusern und elf Außentüren werden miteinander verbunden. Die unterschiedlichen Stockwerkhöhen sind durch Treppenabsätze ausgeglichen. Das kleine Foyer entsteht, das seitdem als Treffpunkt, Pausenhalle und Theatersaal den Charakter der Schule prägt.
In den 90er Jahren sind wieder zahlreiche Erneuerungen im Hause notwendig geworden und ein Generalsanierungsplan wird vom Schulträger in Auftrag gegeben. Die Fensterkonstruktionen über dem Turnhallenbau hielten den Dauerbelastungen nicht stand und müssen kostenaufwendig umgebaut werden. Die Teppichböden sind unhygienisch geworden und werden nach und nach gegen Linoleum ausgetauscht, was allerdings die Schallisolierung im gesamten Gebäude stark beeinträchtigt und dadurch neue Probleme aufwirft. Abgase und Straßenlärm machen die Erneuerung und Modernisierung der Fensterfront zur Friedrich-Ebert-Anlage hin erforderlich. Die alten Kellergewölbe werden ausgebaut und für den Kunstunterricht genutzt. Unterhalb der Erlöserkirche entsteht ein Theaterkeller für kulturelle Veranstaltungen. Teile der Außenfassade werden saniert, und auch innen vergeht kaum ein Monat, in dem nicht irgendwo im Schulgebäude Maler am Werk sind oder andere Renovierungsarbeiten durchgeführt werden.
Schon bald nach der Gründung der Schule 1877 wird Platzmangel zu ihrem Hauptproblem. Damals konnte man sich durch An- und Umbauten helfen. Heute ist für Anbauten kein Platz mehr vorhanden. Der Platzmangel ist jedoch geblieben und wurde durch den Einzug neuer Unterrichtsfächer, neuer Medien und neuer Lernformen nur noch verstärkt.
Trotzdem gibt es kaum jemanden, der auf Dauer über das alte Gemäuer und seine zahlreichen Mängel nur stöhnt. Die meisten haben sich schnell eingewöhnt und dem alten Hause mit seinen vielen Winkeln und Ecken gar liebenswerte Züge abgewonnen. Das viel zu enge Treppenhaus mit seiner geschwungenen Treppe im ältesten Teil, das zuletzt 1998 einen interessanten neuen Farbanstrich erhielt, gehört dazu.

 

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Wie die Schule zu ihrem Namen kommt

Das Hölderlin-Gymnasium liegt nur wenige Schritte von der Fußgängerzone entfernt, am Rande der mittleren Altstadt. Die
Wege durch die Altstadt, Schulwege für so manche von uns, ist auch Friedrich Hölderlin gegangen. Er setzte den Wahrzeichen unserer Stadt, dem Neckar, der alten Brücke, der Burg, den engen Gassen, in seiner Ode "Heidelberg" ein literarisches Denkmal. Grund genug für eine Altstadt-Schule, seinen Namen anzunehmen.
Es bedarf allerdings erst noch eines Anlasses für die Namensgebung. Anlass wird ein Problem, das die Schule seit ihrer Gründung begleitet hat: Wieder einmal ist es im Schulhaus zu eng geworden. Die vier untersten Klassen müssen in Neuenheim, in der Eichendorffschule untergebracht werden. Eichendorff! Der Name erinnert das Kollegium an die Namenlosigkeit des eigenen Hauses. So kommt es, dass die Schule fast genau hundert Jahre nach Hölderlins Tod, nach dem großen Romantiker benannt wird. Mit seinem Erziehungsideal, der Formung junger Menschen zu Gesamtpersönlichkeiten, der gleichmäßigen Ausbildung von Herz und Verstand, können sich die kommenden Lehrergenerationen am "Hölderlin" identifizieren.

 

Weitere Bilder des Hölderlin Gymnasiums finden Sie in der Bildergalerie .

 
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